| Path: | news2.ip-mobilphone.net ! NNTPLoader.ip-mobilphone.net ! text.usenetserver.com ! atl-c01.usenetserver.com ! news.usenetserver.com ! atl-c05.usenetserver.com ! news.usenetserver.com ! postnews.google.com ! news4.google.com ! newsfeed2.dallas1.level3.net ! news.level3.com ! bloom-beacon.mit.edu ! senator-bedfellow.mit.edu ! dreaderd ! not-for-mail |
| Message-ID: | <de/comm/datentausch/minifaq_1148185310@rtfm.mit.edu> |
| Supersedes: | <de/comm/datentausch/minifaq_1145507616@rtfm.mit.edu> |
| Expires: | 4 Jul 2006 04:21:50 GMT |
| X-Last-Updated: | 2004/01/09 |
| From: | Oliver Ding <die_socke@gmx.de> |
| Newsgroups: | de.alt.comm.datentausch-dienste, de.answers, news.answers |
| Subject: | <2004-01-06> Datentausch-Dienste-Mini-FAQ |
| Summary: | This FAQ describes various file sharing clients and common problems with peer-to-peer networks and file sharing clients using these. It's in German, like the newsgroup it is aimed at. |
| Approved: | news-answers-request@MIT.EDU |
| X-Disclaimer: | Approval for *.answers is based on form, not content. |
| Reply-To: | Oliver Ding <faq-reply@sockenseite.de> |
| Followup-To: | poster |
| Organization: | Die Sockenseite |
| Mime-Version: | 1.0 |
| Content-Type: | text/plain; charset="iso-8859-1" |
| Content-Transfer-Encoding: | 8bit |
| Mail-Copies-To: | never |
| Originator: | faqserv@penguin-lust.mit.edu |
| Date: | 21 May 2006 04:23:50 GMT |
| Lines: | 2453 |
| NNTP-Posting-Host: | penguin-lust.mit.edu |
| X-Trace: | 1148185430 senator-bedfellow.mit.edu 572 18.181.0.29 |
| X-Received-Date: | Sun, 21 May 2006 00:23:52 EDT (text.usenetserver.com) |
| Xref: | news2.ip-mobilphone.net de.alt.comm.datentausch-dienste:28222 de.answers:8417 news.answers:95443 |
Archive-Name: de/comm/datentausch/minifaq
Last-modified: 2004-01-06
Version: 1.22.3
Posting-frequency: monthly
URL: http://www.sockenseite.de/datentausch-minifaq.html (Who's computer is this?)
URL: http://www.sockenseite.de/datentausch-minifaq.txt (Who's computer is this?)
Datentausch-Dienste-Mini-FAQ
============================
Eine kurze Einführung in das Filesharing und die Newsgroup
de.alt.comm.datentausch-dienste.
Stand: 6. Januar 2004
Autor: Oliver Ding
Inhalt:
~~~~~~~
1. Worum geht's?
2. Filesharing - Was ist das?
3. Ein kurzer Überblick
3.1 OpenNap
3.1.1 Beschreibung
3.1.2 Clients
- Napster
- Napigator
- WinMX
- Lopster
- TekNap
- AudioGnome
- AutoNap.pl
3.2 Gnutella
3.2.1 Beschreibung
3.2.2 Clients
- Limewire
- Bearshare
- Gnucleus
- Morpheus
- GTK-Gnutella
- Xolox
- Shareaza
3.3 FastTrack
3.3.1 Beschreibung
3.3.2 Clients
- KaZaA
- KaZaA lite
- DietKaZa
- Grokster
- giFT (*)
- Neo
3.4 Audiogalaxy
3.4.1 Beschreibung
3.5 Freenet Project
3.5.1 Beschreibung
3.6 eDonkey
3.6.1 Beschreibung
3.6.2 Clients
- eDonkey
- ed2k-gtk-gui
- mldonkey
- eMule
- Overnet
3.7 Blubster
3.7.1 Beschreibung
3.7.2 Clients
- Blubster
3.8 Direct Connect
3.8.1 Beschreibung
2.8.2 Clients
- Neo-Modus
- DCTC
- DC++
3.9 iMesh
3.9.1 Beschreibung
3.10 SoulSeek
3.10.1 Beschreibung (NEU)
3.10.2 Clients
- SoulSeek (NEU)
- PySoulseek
3.11 Filetopia
3.11.1 Beschreibung
3.11.2 Clients
- Filetopia
3.12 BitTorrent
3.12.1 Beschreibung
3.12.2 Clients
- BitTorrent
- BitTorrent Experimental Client
- BT++
- JTorrent
- Snark
3.13 Earth Station 5 (*)
3.13.1 Beschreibung (*)
3.13.2 Clients (*)
4. Häufig gestellte Fragen
4.1 Allgemeines
4.1.1 Welche Tauschbörse ist die Beste? (NEU)
4.1.2 Welcher Datentausch-Dienst hat die meisten Nutzer?
4.1.3 Warum kann ich die gesaugten Filme/Songs nicht abspielen?
4.1.4 Wie brenne ich die gesaugten Daten auf CD?
4.1.5 Wie kann ich die gezogenen Audio- bzw. Video-Dateien bearbeiten?
4.1.6 Wo bekomme ich die aktuellsten CODECs her?
4.1.7 Woher kommen die ganzen Fakes?
4.1.8 Warum gibt es all diese Clients nur für Windows?
4.1.9 Was sind Leecher und warum reagiert man so sauer auf diese?
4.1.10 Wie kann ich Filesharing betreiben, wenn man mir die Ports
gesperrt hat?
4.1.11 Kann ich über das Usenet Musik und Filme tausche0n?
4.1.12 Wie kann ich über IRC Dateien tauschen?
4.1.13 Welche Ports bzw. IP-Ranges benutzt mein Filesharing-Tool?
4.1.14 Wie sehen die rechtlichen Grundlagen des Filesharings aus?
4.1.15 Wer kann mir diese Musikdatei/diesen Film anbieten?
4.1.16 Wie kann ich mir den teilweise heruntergeladenen Film anschauen?
4.1.17 Was bedeuten die ganzen Endungen?
4.1.18 Was wird am häufigsten getauscht?
4.2 Spezielle Netze und Clients
4.2.1 eDonkey
4.2.1.1 Wo bekomme ich frische Serverlisten für den Esel her?
4.2.1.2 Was muß ich tun, um nebenher problemlos surfen zu können?
4.2.1.3 Sollte ich den eDonkey-Bot nutzen?
4.2.1.4 Wie vermeide ich den Download von Fakes?
4.2.1.5 Wie kann ich ein Backup von eDonkey wieder herstellen?
4.2.1.6 Warum funktionieren die e2dk-Links nicht (mehr)?
4.2.1.7 Wie kann ich den Esel mit einer Firewall/einem Router betreiben?
4.2.1.8 Wie komme ich an eine hohe ID?
4.2.1.9 Was bedeutet dieser seltsame Fehler?
4.2.2 FastTrack
4.2.2.1 Gibt es bei FastTrack eine Sicherheitslücke?
4.2.2.2 Wie entferne ich die Spyware aus KaZaA und Grokster?
4.2.2.3 Wie kann ich begonnene Downloads fortsetzen? (NEU)
4.2.2.4 Wie stelle ich die überflüssige Bandbreitennutzung ab?
4.2.2.5 Wie betreibe ich FastTrack-Clients mit einer Firewall?
4.2.2.6 Wie kann ich die Bitraten-Beschränkung auf 128 kbit/s aufheben?
4.2.2.7 Kann ich die Clients mit anderen Systemen statt Windows nutzen?
4.2.2.8 Wie kann ich den Download gefaketer Files vermeiden?
4.2.2.9 Warum stürzt KaZaA unter Windows XP ab?
4.2.2.10 Was hat es mit dem "Participation Level" auf sich?
4.2.2.11 Wie finde ich mit FastTrack-Clients meine Bekannten?
4.2.3 OpenNap
4.2.3.1 Wie bekomme ich neue Serverlisten für meinen OpenNap-Client?
4.2.4 Soulseek
4.2.4.1 Wie kann ich Soulseek mit einem Router betreiben?
4.2.4.2 Warum funktioniert das Resuming nicht richtig?
5. Weitere Links
5.1 Weiterführende Ressourcen (NEU)
5.2 Kritische Auseinandersetzung
6. Sonstiges (*)
Hauptteil:
~~~~~~~~~~
1. Worum geht's?
de.alt.comm.datentausch-dienste ist eine deutschsprachige Newsgroup,
die sich mit Datentausch- und Filesharing-Diensten beschäftigt. Es
geht hier also nicht ums Tauschen von Daten, sondern um Dienste, mit
denen man Daten tauschen kann. Ein kleiner, feiner Unterschied. :-)
In der Charta finden wir folgende Beschreibung des Gruppenthemas:
| Diese Gruppe dient Diskussionen rund um Dienste, die direkte
| und/oder vermittelte Peer-to-peer-Netzwerke zum Zwecke des
| Datentauschs bzw. Filesharings nutzen. Thematisiert werden hierbei
| aktuelle und künftige Entwicklungen, Hilfestellungen zur
| verwendeten Software sowie alternative Anwendungen dieses
| Bereiches. Auch technische Probleme, soweit sie die
| Filesharing-Problematik direkt betreffen, werden hier diskutiert.
|
| Nicht Thema der Gruppe ist die Suche nach Musik-, Grafik-, Video-
| oder anderen Dateien, die mit der Filesharing-Software getauscht
| werden könnten. Dafür ist die jeweilige Software zu verwenden,
| nicht das Usenet.
2. Filesharing - Was ist das?
Das Grundprinzip ist simpel, aber effektiv: jeder Nutzer stellt Files
auf seiner eigenen Festplatte zur Verfügung, wenn er/sie sich einloggt.
Im Gegenzug gewinnt man Zugriff auf alle Dateien, die die anderen
momentan eingeloggten User anbieten. Dieses Prinzip wurde zunächst von
Napster eingeführt, bald aber von einigen weiteren Programmen
übernommen, und erreichte ungeahnte Popularität. Man sprach sogar von
einer "Filesharing-Revolution".
Im Gegensatz zu diversen Web- oder FTP-Servern, die MP3- oder andere
Dateien anbieten, haben Filesharing-Clients eine zumeist bequeme
Oberfläche. Ihre Popularität rührt nicht zuletzt daher, daß sie ein
stets erreichbares Archiv ohne tote Links bieten.
Nachdem die Versuche der Plattenindustrie, den Vorreiter Napster
abzuschalten, zum Aufkauf durch Bertelsmann und einer Umwandlung in
ein kommerzielles System, das Datentausch auf Basis eines Abonnements
ermöglicht, führten und die Tauschplattform Scour gar von Microsoft
geschluckt wurde, bleibt die zukünftige Entwicklung spannend. Das
Prinzip des Filesharings jedenfalls scheint sich trotz diverser
Rück- und Nackenschläge nicht mehr aufhalten zu lassen.
3. Ein kurzer Überblick
Es gibt neben verschiedener Software auch eine Reihe verschiedene
Protokolle für Netzwerke in denen durch eine direkte oder eine
vermittelte Peer-to-peer-Verbindung Daten "geteilt" werden. Einen
groben Eindruck dieser grundlegenden Funktionsweise kann man sich auf
<http://www.audiofire.de/audiofire/infoworld/dateien/p2p.html (Who's computer is this?) >
verschaffen. Auch <http://www.filesharing.net/filesharing.php (Who's computer is this?) > und
<http://www.allnews.de/central/?area=fileshare&item=netzwerke (Who's computer is this?) > bieten
einen ersten Überblick.
<http://www.afternapster.com/ (Who's computer is this?) > bietet einen umfassenden Überblick über
die populärsten Clients. Das volle Programm, also Clients, Server und
weitere Tools zum Tausch von Dateien auf einen Blick, findet sich bei
<http://www.therecordindustry.com/record-filesharinglisting.htm (Who's computer is this?) >. Ein
ausführlicher Vergleich beliebter Filesharing-Clients ist zudem unter
<http://www.infoanarchy.org/?op=displaystory;sid=2001/9/16/34639/2874 (Who's computer is this?) >
zu finden. Auch das Webverzeichnis Yahoo widmet diesem Thema unter
<http://de.dir.yahoo.com/Unterhaltung/Musik/MP3/Suche_und_Tauschboersen/ (Who's computer is this?) >
eine eigene Kategorie.
Einen sehr hilfreichen, englischsprachigen Einstieg in die Thematik
und viele nützliche Informationen zu diversen Filesharing-Clients
kann man unter <http://www.dslreports.com/faq/filesharing (Who's computer is this?) > finden.
Desweiteren findet sich im Netz eine Seminararbeit zur Unterscheidung
zwischen zentralen und dezentralen Peer-To-Peer-Filesharing-Systemen,
<http://www.bwl.uni-mannheim.de/Niedereichholz/Veranstaltungen/Seminar/08_Pauly_p2p.pdf (Who's computer is this?) >.
Diskussionsforen zum Thema sind neben de.alt.comm.datentausch-dienste
und dem Z-Netz-Brett z-netz.netzwerke.peer-to-peer natürlich auch im
WWW zu finden. So sind unter <http://www.pennywize.de/phpBB (Who's computer is this?) >,
<http://www.filesharing-software.de/cgi-bin/ikonboard/ikonboard.cgi (Who's computer is this?) >,
<http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.cgi?USER=user_117473 (Who's computer is this?) >,
<http://php.zdnet.de/foren/showsection-wc.php3?id=int&secid=mp3 (Who's computer is this?) > oder
<http://www.chip.de/community_events/chip-foren/forum.html?bwboardid=78 (Who's computer is this?) >
einige Möglichkeiten zu finden.
Wer an englischsprachigen Newsgroups interessiert ist, dem stehen
neben einigen clientspezifischen Gruppen, die bei der Beschreibung
der jeweiligen Software erwähnt werden, auch die themenübergreifende
Newsgroup alt.internet.p2p. Bei alt.peer-to-peer scheint es sich um
eine Gruppenleiche zu handeln.
Im Folgenden soll nun ein Überblick über verschiedene Netze und
Clients, die auf diese Netze zugreifen können, gegeben werden.
3.1 OpenNap
3.1.1 Beschreibung
Der Datentausch erfolgt nach dem OpenNap-Protokoll über einen
zentralen Server, zu dem die Nutzer eine Verbindung herstellen
und zu dem sie die Daten ihrer zu tauschenden Files übermitteln.
Kommt nun eine Anfrage von einem anderen über diesen Server
eingewählten Nutzer, vermittelt der Zentralserver eine Verbindung
zwischen den beiden Rechnern und erlaubt so den Datentausch. Eine
Direktverbindung zwischen den beiden beteiligten Rechnern kommt
hier aber nicht zustande, weswegen man auch von vermittelten
Peer-to-Peer-Verbindungen spricht.
Eine Spezifikation des OpenNap-Protokolls findet sich übrigens
unter <http://opennap.sourceforge.net/manual.html (Who's computer is this?) >.
Die OpenNap-Server sind oftmals zu Netzen wie der ehemaligen Napster
Music Community zusammengeschlossen, die untereinander die Daten
ihrer Nutzer austauschen und so quervermitteln können. Listen
solcher OpenNap-Netze und der jeweils aktiven Rechner sind unter
<http://www.napigator.com/list.php (Who's computer is this?) > zu finden. Mit der Software
von Napigator (siehe unten) kann zudem eine entsprechende Liste
zum Import in andere Clients erstellt werden.
3.1.2 Clients
Wegen der großen Zahl von Clients, die während des Booms von
Napster aus dem Boden schossen, kann diese Liste keinen Anspruch
auf Vollständigkeit erheben. Eine Übersicht über ausgewählte
Clients bietet <http://opennap.sourceforge.net/#clients (Who's computer is this?) >.
Napster
-------
Napster war Vorreiter der Entwicklung und sorgte mit seiner
Funktionsweise für einen ähnlichen Aufruhr in der Musikbranche
wie einige Zeit zuvor der MP3-Player WinAmp. Neben begeisterten
Fans (Napster sprach zu Spitzenzeiten von über 30 Millionen
registrierten Nutzern) gab es auch erbitterte Feinde, die das
Unternehmen Napster mit Gerichtsprozessen überzogen.
Die umstritten Rechtslage führte schließlich dazu, daß der
Bertelsmann-Konzern sich bei Napster einkaufte, um die Software in
ein kommerziell nutzbares Modell umzuwandeln, dessen Einführung
ursprünglich für den Juli 2001 angekündigt war, sich aber immer
wieder verzögerte. Im September 2002 erklärte schließlich ein
amerikanischer Richter die Übernahme Napsters durch Bertelsmann,
die letztlich der einzige verbliebene Interessent waren, wegen
eines Interessenskonflikts des ehemaligen Bertelsmann-Mitarbeiters
Konrad Hilbers, der seit dem Einstieg Bertelsmanns bei Napster
als Chef der einstigen Musik-Revolutionäre agierte, für ungültig
(vgl. <http://www.heise.de/newsticker/data/jk-04.09.02-002/ (Who's computer is this?) >).
Damit war der Untergang des ehemaligen Filesharing-Pioniers
endgültig besiegelt.
Unter der Adresse <http://www.napster.com/ (Who's computer is this?) > findet man zur Zeit
neben dem alten Logo noch den Spruch "Napster was here" (vgl.
<http://www.chip.de/news_stories/news_stories_8839228.html (Who's computer is this?) >).
Napigator
---------
Eine Plattform, die sich die Funktionsweise von Napster zu Nutzen
gemacht hat, ist Napigator. Das unter <http://www.napigator.com/ (Who's computer is this?) >
erhältliche Programm setzt auf Napster auf, listet aber statt der
Napster-Server verschiedene Netzwerke auf, die nach dem OpenNap-
Protokoll funktionieren, und statt der Server von Napster in die
Software eingebunden werden können. Anleitungen sind im Netz unter
<http://www.zdnet.de/musik/artikel/mp3/200008/napigator_00-wc.html (Who's computer is this?) >
und <http://www.napigator.com/help/ (Who's computer is this?) > zu finden.
Weitere Informationen bietet Abschnitt 4.2.3.1 an.
WinMX:
------
Während man mit Napster und dem Napigator jeweils nur einen
Server bzw. ein Netzwerk ansteuern kann, geht das unter
<http://www.winmx.com/ (Who's computer is this?) > erhältliche WinMX einen anderen Weg. Die
Software greift nämlich parallel auf gleich mehrere verschiedene
Netze zu, um so die Suchmöglichkeiten zu vergrößern.
Die Oberfläche von WinMX ist mit der von Napster vergleichbar,
bietet aber neben erweiterten Konfigurationsmöglichkeiten auch
die Möglichkeit für mehrere parallele Fenster zu Suche. Zudem
unterstützt WinMX die Wiederaufnahme von abgebrochenen oder
fehlgeschlagenen Downloads. Zusätzlich kann mittels WinMX nach
beliebigen Arten von Files gesucht werden, so daß man nicht auf
MP3-Dateien limitiert ist.
Nachdem frühe Versionen als Server-Leeches verschrien waren,
weil man sich automatisch bei Dutzenden von Server gleichzeitig
anmeldete und so oftmals für eine Überlastung dieser Server
sorgte, wurde in jüngeren Versionen das Server-Management deutlich
verbessert. Nun können die einzelnen Netzwerke anhand ihrer
Kapazität unterschieden werden, um auf diese Weise kleinere Server
zu entlasten.
Gleichzeitig bietet WinMX aber seit V2.5 Zugriff auf ein Netzwerk,
welches nach einem eigenen Peer-To-Peer-Protokoll, dem WinMX Peer
Networking Protocol, funktioniert und als eigene Alternative zu
OpenNap etabliert werden soll. Einige Erläuterungen zu WPNP hält
<http://homepage.ntlworld.com/j.buchanan/winmx/wpn.html (Who's computer is this?) > bereit.
Mit der dritten Programmgeneration unterstützt WinmMX auch die
Möglichkeit zu Multi-Source-Downloads und zur automatischen
Fertigstellung der Downloads mittels AutoComplete.
Mit alt.music.mp3.winmx steht seit einer Weile auch für WinMX
eine eigene, englischsprachige Newsgroup zur Verfügung. Weitere
Hilfe findet sich bei <http://homepage.ntlworld.com/d-morris/ (Who's computer is this?) >,
<http://www.geocities.com/locojones2000/winmxfaq.html (Who's computer is this?) >,
<http://homepage.ntlworld.com/j.buchanan/ (Who's computer is this?) > und schließlich bei
<http://www.trippymx.co.uk/whatiswinmx.html (Who's computer is this?) >.
<http://www.angelfire.com/music4/napimx/napimx.html (Who's computer is this?) > bietet eine
Fülle von hilfreichen Tools und Hinweise zu WinMX. Weitere
Informationen dazu bieten Abschnitt 4.2.3.1 und die WinMX-FAQ
unter <http://homepage.ntlworld.com/d-morris/#21 (Who's computer is this?) > an.
Für deutsche Hilfestellungen sind <http://www.winmx.tk/ (Who's computer is this?) > und
<http://www.glocke-en.de/free-winmx-hilfe/ (Who's computer is this?) > gute Anlaufstellen. An
ersterer Stelle befindet sich auch ein deutschsprachiges Forum zu
WinMX, während letztere ein deutsche Sprachdatei für WinMX (vgl.
<http://www.glocke-en.de/free-winmx-hilfe/Texte/neu_sprachdatei.html (Who's computer is this?) >)
zu bieten hat.
Lopster
-------
Nachdem oben vornehmlich die Windows-Fraktion bedient wurde, soll
auch ein Blick auf einen populären Napster-Clone für Linux geworfen
werden. Lopster, <http://lopster.sourceforge.net/ (Who's computer is this?) >, ist ein freier
Client für OpenNap-Netzwerke, der in C und gtk+ geschrieben wurde.
Die Software verbindet sich zwar gleichzeitig nur mit einem Server,
den man sich z.B. aus der Liste von Napigator heraussuchen kann,
entschädigt aber dafür durch seine vielen zusätzlichen Funktionen.
So verfügt Lopster z.B. über eine ausführliche Statistik (Traffic,
Upload-Liste etc.), einen komfortablen Bandbreiten-Manager, der für
jeden User einzeln einstellbar ist und ein raffiniertes Resuming,
bei dem sich bei Übertragungsfehlern das bisherige Ende eines Files
kürzen läßt. Desweiteren unterstützt Lopster DCC (Direct Data
Transfer), ausführliche Logfiles, die direkte Verwaltung von
MIME-Typen und dadurch eine Vielzahl verschiedener Dateitypen.
In der CVS-Version sind auch Verbindungen zu mehreren OpenNap-
Netzen gleichzeitig und parallele Downloads von verschiedenen
Quellen möglich. Der anfänglich ebenfalls funktionierende Versuch,
auch auf das ursprünglich von WinMX eingeführte WPNP-Netzwerk
zuzugreifen, wurde mittlerweile von der Gegenstelle unterbunden.
Unter <http://sourceforge.net/projects/winlop/ (Who's computer is this?) > wird übrigens
gerade der Versuch unternommen, Lopster nach Windows zu portieren.
Winlop stellt eine Zusammenarbeit der Entwickler zweier im Alpha-
Stadium vorliegender Portierungen, eine brauchbare Windows-Version
zu entwicklen.
TekNap
------
Der Konsolenclient TekNap, <http://www.teknap.com/ (Who's computer is this?) >, basiert auf
einem bekannten IRC-Client namens BitchX. Dies verschafft TekNap
umfangsreiche Scripting-Fähigkeiten, mit deren Hilfe der Benutzer
deutlich umfassender auf OpenNap-Server zugreifen kann, als mit
fast allen anderen verfügbaren Clients.
Neben einer umfassenden eingebauten Hilfsfunktion, welche man über
das Kommando "/help" erreicht, bietet die TekNap-Website mehrere
ausführliche Hilfe an. Über <http://www.teknap.com/online-help.php (Who's computer is this?) >
erreicht man die Online-Hilfe, während sich die TekNap-FAQ unter
<http://www.teknap.com/docs/teknap_faq.faq (Who's computer is this?) > finden läßt. Dazu gibt
es ein Benutzerforum, das über <http://www.teknap.com/wbb/main.php (Who's computer is this?) >
zu erreichen ist. Zudem kann im OpenNap-Channel TekNap mit
kompetenter Hilfe gerechnet werden.
Das Funktions-"Monster" TekNap ist für mehrere Betriebssysteme
erhältlich: Linux, BSDi, FreeBSD, MacOS, Solaris, Windows, OS/2
und HPUX, für die es neben den Sources auch verschiedene Binaries
gibt.
AudioGnome
----------
AudioGnome ist ein Freeware-Client, der unter Windows läuft. Er
bietet, ähnlich wie WinMX, an, mit mehreren Servern gleichzeitig
verbunden zu werden. Dabei ermöglicht die Software eine
differenzierte Verwaltung der Server, unter anderem auch über die
Möglichkeit verschiedener Benutzernamenprofile. Das Resuming von
Downloads wird unterstützt. Zudem kann festgelegt werden, wieviele
Up- und Downloads gleichzeitig zugelassen werden sollen, was sich
pro Benutzer oder auch insgesamt festlegen läßt. Die maximale
Übertragungsgeschwindigkeit für jeden einzelnen Up- und Download
kann ebenso festgelegt werden. Allerdings ist die Bedienoberfläche
ein wenig gewöhnungsbedürftig. Der Download der Software ist unter
<http://www.audiognome.com/ (Who's computer is this?) > möglich, während unter der Adresse
<http://www.audiognome.de/ (Who's computer is this?) > einige, nicht unbedingt aktuelle Infos
zu finden sind.
AutoNap.pl
----------
Wer es spartanisch, aber dafür plattformunabhängig mag, wird evtl.
mit AutoNap.pl, einem OpenNap-Client, der als reines Perl-Programm
existiert, glücklich. Diese Software, die unter der GPL steht, ist
bei <http://autonap.sourceforge.net/AutoNap.html (Who's computer is this?) > erhältlich. Eine
detaillierte Übersicht zur Funktionsweise von AutoNap.pl bietet
<http://autonap.sourceforge.net/autonap.conf.html (Who's computer is this?) > an.
3.2 Gnutella
3.2.1 Beschreibung
Gnutella funktioniert ohne zentralen Server. Jeder Rechner, auf
dem das Programm läuft, sucht sich ein paar benachbarte
Computer (sogenannte Friends), die wiederum mit weiteren Rechnern
verbunden sind. Dadurch entsteht ein Netzwerk, durch das die
Suchanfragen geschickt werden können. Die zugrundeliegende
Philosophie wird im Gnutella-Manifest ausgedrückt, welche z.B.
unter <http://www.limewire.com/index.jsp/manifesto (Who's computer is this?) > zu finden ist.
Die meisten sogenannten Gnutella-Nodes sind nicht permanent im
Internet und müssen sich bei erneuten Einwahl erst wieder
Anschluss an ein Gnutella-Netzwerk suchen. Dies gelingt gerade
Anfängern beim originalen Gnutella nicht immer auf Anhieb, weshalb
sie sich danach anderen Systemen zuwenden. Um diesen Vorgang zu
vereinfachen, gibt es sogenannte Hostscaches, die sich unter
router.limewire.com, gnutellahosts.com oder gnutella.hostscache.com
befinden, und es heutzutage leicht machen, Anschluß zu finden.
Das originale Gnutella <http://www.gnutella.co.uk/ (Who's computer is this?) > von Nullsoft
ist leider niemals über das Beta-Stadium hinausgekommen. Die
letzte Version ist die 0.50a, absolut unfertig und deswegen auch
nicht zu empfehlen.
Weil Nullsoft die Weiterentwicklung aufgegeben hat, die Gnutella
zugrundeliegende Idee aber so gut war, wurden alsbald andere
Programme entwickelt, die auf dem gleichen Protokoll (vgl.
<http://www.clip2.com/GnutellaProtocol04.pdf (Who's computer is this?) >) fußen. Erweitert
wird dieses Protokoll über eine Mailingliste, über welche man sich
unter <http://groups.yahoo.com/group/the_gdf (Who's computer is this?) > informieren kann.
Über die grundlegende Nutzung dieses Netzwerkes informiert eine FAQ
unter <http://www.rixsoft.com/Knowbuddy/gnutellafaq.html (Who's computer is this?) >. Im
Weiteren soll nun auf die verschiedenen Clients eingegangen
werden.
3.2.2 Clients
Die Clients Bearshare und Limewire sind die zur Zeit am weitesten
verbreiteten Programme zum Zugriff auf das Gnutella-Netz. Zwischen
Anhängern der einen oder der anderen Software finden in der
Newsgroup alt.gnutella regelmäßig heilige Kriege statt. Eine
Übersicht auch über andere ausgewählte Clients bekommt man unter
<http://www.gnutelliums.com/ (Who's computer is this?) >.
Limewire:
---------
Das mittlerweile der GNU-Lizenz unterliegende Limewire ist dank
einer Programmierung in Java auf allen gängigen Plattformen
lauffähig. Es läßt sich intuitiv bedienen und läuft dabei sehr
stabil. Die Java-Programmierung, die es auf so vielen Systemen
funktionsfähig macht, benötigt allerdings auch viel Rechenzeit und
so kann Limewire auf alten Computern sehr träge sein.
Downloads sind bei <http://www.limewire.com/index.jsp/download (Who's computer is this?) >
möglich. Weiterführende Informationen zu Limewire gibt es unter
<http://www.limewire.org/ (Who's computer is this?) >. Unter <http://www.sabon.org/limewire/ (Who's computer is this?) >
gibt es auch einen Einblick mit weiterführenden Links in deutscher
Sprache.
Seit Version 2.2 unterstützt Limewire übrigens auch segmentierte
Downloads, wie man sie von FastTrack und eDonkey bereits kennt.
Unter <http://www.limewire.org/project/www/Docs.html (Who's computer is this?) > kann man
diese und andere technische Hintergrunde von der Software
studieren.
Da die im Netz zu findenden Versionen oft spywaredurchsetzt sind,
empfiehlt es sich, sich seine Limewire-Version anhand der Sourcen
von <http://www.limewire.org/project/www/download.html (Who's computer is this?) > selber zu
kompilieren.
BearShare:
----------
BearShare kommt im üblichen Windows-Look-and-Feel, man findet
sich dort also direkt zurecht. Es läuft stabil, ist leicht zu
bedienen und belastet die CPU nicht so sehr wie Limewire.
Der Haken ist allerdings, daß BearShare den User mit ständigen
Werbeeinblenungen auf die Probe stellt und zu allem Überfluß
noch sogenannte 'Spyware' mitbringt. In den aktuellen Versionen
wird man wenigstens vor die Wahl gestellt, ob man diese denn
installieren möchte. Diese Software gibt es unter
<http://www.bearshare.com/ (Who's computer is this?) >.
Gnucleus:
---------
Gnucleus, <http://gnucleus.sourceforge.net/ (Who's computer is this?) >, ist ein Open-Source-
Projekt. Mit einer Oberfläche à la Xnews oder Pmail ist das äußere
Erscheinungsbild nicht besonders ansprechend. Die Software verfügt
aber über weitreichende Konfigurationsmöglichkeiten und besitzt
zudem einen integrierten IRC-Chat. Wer sich aber vom ersten
Eindruck nicht abschrecken läßt, kann in Gnucleus eine potente
Software finden.
Morpheus
--------
Morpheus fußt mittlerweile auf der Technologie von Gnutella, mit
all ihren Stärken und Schwächen. Die zunächst erhältliche "Preview
Edition" ließ allerdings einige der liebgewonnenen Features des
FastTrack-Netzes vermissen. Nach einiger Zeit bot die überfällige
Version 2.0 auch das gewohnte Multi-Source-Downloading wieder an,
das mittlerweile auch Einzug ins Gnutella-Netz erhalten hat. Dazu
gibt es File-Bundling und die Möglichkeit zur Metadata-Eingabe.
Downloads der Software sind über <http://www.morpheus-os.com/ (Who's computer is this?) >
möglich. Die für mit Gnutella Unerfahrene nötigen Supportseiten
befinden sich unter <http://start.musiccity.com/m20/support/ (Who's computer is this?) >. Bei
<http://start.musiccity.com/m20/support/faq.html (Who's computer is this?) > ist eine FAQ zu
finden. Mit <http://www.edonkey-2000.de/forum/board.php?boardid=7 (Who's computer is this?) >
existiert schließlich auch ein deutschsprachiges Forum zu
Morpheus. Die englischsprachige Newsgroup alt.music.mp3.morpheus
steht ebenfalls zur Verfügung.
Für die Zukunft ist zum einen eine Version für den Mac, sowie eine
aufgebohrte Unterstützung des Gnutella-Netzes geplant. Desweiteren
plant Musiccity die Einführung des Digital Rights Managements, um
die Rechte der Künstler besser schützen zu können. Da Morpheus
mittlerweile Open Source geworden ist, sollte die weitere
Entwicklung des nun auf Jtella, <http://jtella.sourceforge.net/ (Who's computer is this?) >,
basierenden Clients durchaus spannend werden. Einige Anmerkungen
sind bereits unter <http://www.slyck.com/newsaug2002/082202b.html (Who's computer is this?) >
zu finden.
GTK-Gnutella:
-------------
Diese unter <http://gtk-gnutella.sourceforge.net/ (Who's computer is this?) > erhältliche
Linux-Variante von Gnutella, welche momentan noch fast genauso
aussieht wie die Originalversion von <http://www.gnutella.co.uk/ (Who's computer is this?) >,
kann einige zusätzliche Funktionen anbieten. Nach einer längeren
Pause wird auch wieder fleißig am Code gearbeitet. Selbst die wie
beim Vorbild etwas angestaubte GUI ist in Arbeit. Alles in allem
ist GTK-Gnutella ein guter Clon, der wenig Resourcen verbraucht.
Xolox:
------
Xolox ist ein weiterer Gnutella-Client modernerer Bauart, der in
der aktuellen Version segmentierte Downloads, AutoComplete und
AutoResume anbietet. Der angeblich spywarefreie Client ist unter
<http://www.xolox.nl/ (Who's computer is this?) > erhältlich. Einen User Guide gibt es bei
<http://www.xolox.nl/userguide.html (Who's computer is this?) >, wohingegen eine FAQ unter
<http://www.xolox.nl/faq.html (Who's computer is this?) > zu finden ist.
Shareaza:
---------
Der aufgehende Stern am Gnutella-Himmel ist Shareaza, welches bei
<http://www.shareaza.com/download/ (Who's computer is this?) > erhältlich ist. Der Client
ist frei von Werbung und Spyware und unterstützt die üblichen
Luxus-Features: Multiple Quellen, automatisches Requerying und
die Wiederaufnahme unterbrochener Downloads werden ebenso ganz
selbstverständlich unterstützt wir Ultrapeering und volle Browser-
und URL-Integration. Zusammen mit einer aufgefeilten und
einsteigerfreundlichen Bedienung und komfortabler Konfiguration
erfreut sich dieser Windows-Client wachsender Beliebtheit. Über
weitere Features klärt <http://www.shareaza.com/about/ (Who's computer is this?) > auf, und
<http://www.shareaza.com/faq/ (Who's computer is this?) > hält eine passende FAQ bereit.
Neuerdings unterstützt Shareaza neben Gnutella und Gnutella2 auch
Zugriff auf die Netzwerke eDonkey/Overnet (siehe Abschnitt 3.6)
und BitTorrent (siehe Abschnitt 3.12).
3.3 FastTrack
3.3.1 Beschreibung
Das derzeit trotz des unschönen Abgangs von Morpheus wohl immer
noch populärste Filesharing-Netz dürfte das sein, welches von der
Firma FastTrack, <http://www.fasttrack.nu/ (Who's computer is this?) >, entwickelt wurde.
Diese Technologie, der FastTrack P2P Stack, wurde zunächst in
FastTracks eigenem Client, dem KaZaA Media Desktop, eingesetzt und
kam vor allem durch das mittlerweile zu Gnutella gewechselte
Morpheus, <http://www.morpheus-os.com/ (Who's computer is this?) >, zu einigem Ruhm. Derzeit
hat anscheinend wieder KaZaA, <http://www.kazaa.com/ (Who's computer is this?) >, die Nase
vorn.
Der große Vorteil, den die zugrundeliegende Technik bietet, ist
die Möglichkeit, einen Download parallel von mehreren Nutzern
gleichzeitig durchzuführen, wobei stets unterschiedliche Teile der
Datei heruntergeladen werden. Dies kann gerade bei niedrigen
Downloadraten die Geschwindigkeit des Herunterladens mitunter
enorm erhöhen. Die Einfachheit der Benutzerführung erklären
zusätzlich die große Popularität, welche natürlich auch das zu
findende Angebot quantitativ beeinflußt.
Ein mehrsprachiges Portal mit Hilfestellungen zu den diversen
FastTrack-Clients ist unter <http://www.fasttrackhelp.com/ (Who's computer is this?) > zu
finden. Unter <http://www.slyck.com/fasttrack.html (Who's computer is this?) > findet man
einen speziellen, englischsprachigen Kurs durch dieses Netz.
Wer sich für die technische Seite interessiert, kann nähere
Informationen zum von FastTrack genutzten Protokoll bei
<http://kazaasearch.ieplugins.com/KazaaHTTP.htm (Who's computer is this?) > finden. Auf der
gleichen Website, <http://kazaasearch.ieplugins.com/ (Who's computer is this?) >, findet man
auch Informationen zu den genutzten HTTP-Kommandos, zu speziellen
Einträgen in der Windows-Registrierung und zu den Formaten der
.dat- bzw. .dbb-Files.
Einige häufig gestellte Fragen zum FastTrack-Netz und den dort
eingesetzten Clients werden auch in Abschnitt 4.2.2 beantwortet.
3.3.2 Clients
KaZaA
-----
Nach dem Ausscheiden von Morpheus aus dem FastTrack-Netz stellt
KaZaA den derzeitigen Protagonisten des Datentausches dar. Seit
dem Verkauf an Sharman Networks hat sich allerdings einiges auf
der dortigen Website getan. So sind derzeit weder die Foren, noch
die fremdsprachigen Versionen des Clients verfügbar, was aber nach
Aussage der Betreiber in Kürze geändert werden soll. Währenddessen
sollte die Newsgroup alt.music.mp3.kazaa weiterhelfen.
So gibt es derzeit keine Möglichkeit, den Linux-Client, welcher
allerdings vorerst sowieso nur in einer nicht allzu stabilen
Alpha-Version erhältlich war, zu erhalten. Weitere Informationen
bietet <http://www.mpex.net/software/details/kazaa.html (Who's computer is this?) > an.
Die jüngst erschienene Version 2.0 fügt KaZaA viele nützliche neue
Funktionen hinzu (vgl. <http://www.kazaa.com/us/news/kazaav2.htm (Who's computer is this?) >).
So wurde wegen einiger kürzlich über das FastTrack-Netz rasant
verteilte Viren ein Anti-Virus-PlugIn eingebaut. Dazu wurde ein
Bewertungssystem für die gesharten Files, um z.B. Fakes vorbeugen
zu können. Desweiteren gibt es neben der Möglichkeit, ganze
Playlists zu sharen, auch ein Feature, um das Aussehen von KaZaA
mit Skins zu verändern.
Ein weiterer, prinzipiell hilfreicher neuer Punkt ist das
"participation rating system", welches Nutzern, die viele Dateien
anbieten, hohe Bewertungen gibt und sie somit mit höherer
Priorität in Download-Queues ausstattet (vgl. Abschnitt 4.2.2.10).
Zwar sollen so Leecher schlechter gestellt werden, aber leider
existiert bereits mind. ein Cheat-Tool, welches das eigene Level
erhöht, auch wenn man nur wenige oder gar keine Files anbietet.
Bei allen Vorteilen des Netzes ist das größte Problem bei KaZaA
die mitausgelieferte Adware (vgl. Abschnitt 4.2.2.2). Eine nähere
Betrachtung zu KaZaA und den enthaltenen kritischen Programmteilen
bietet <http://news.zdnet.de/zdnetde/news/0,,t504,00.html (Who's computer is this?) > an. Was
KaZaA selbst zu dem mysteriösen AltNet zu sagen hat, ist unter
<http://www.kazaa.com/en/aboutaltnet.htm (Who's computer is this?) > zu finden. Für ca. 30
US-Dollar bietet Sharman Networks übrigens selber eine Version
ohne Adware und andere Hintertürchen an.
KaZaA lite
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Eine KaZaA-Version ohne solche lästigen Mitbringsel gab es bis vor
Kurzem unter <http://www.kazaalite.tk/ (Who's computer is this?) >. Hier tilgte ein findiger
Programmierer anfangs prinzipiell nur sämtliche überflüssigen
"Extras" aus KaZaA und sorgte so für einen ressourcenschonenden
Datentausch. Die Funktionsweise war - bis auf das Fehlen der
nervigen Popups und anderer kommerzielle Spielchen - identisch.
Nachdem die Software, die letztlich auf den Namen K++ hörte, noch
weiter aufgebohrt wurde, erwirkte Sharman einen Rückzug des Tools
(vgl. http://www.mp3-world.net/d/workshop/filesharing/kazaalite/kliteaufgabe.shtml (Who's computer is this?) ).
Somit gibt es keine "offizielle" Möglichkeit mehr, den Client, der
eine eigene Startseite, unbegrenzte Suchergebnisse, verkürzte
Fristen für die Suche und eine Manipulationsmöglichkeit für den
Participation Level (vgl. Abschnitt 4.2.2.10) bietet, zu beziehen.
Im FastTrack-Netz selber dürfte das Tool aber noch zu finden sein.
Die passende FAQ in deutscher Übersetzung kann man sich unter
<http://www.mp3-world.net/d/workshop/filesharing/kazaalite/faq.shtml (Who's computer is this?) >
anschauen. Eine bebilderte Installations- und Bedienungsanleitung
bietet <http://www.mp3-world.net/d/forum/viewtopic.php?t=985 (Who's computer is this?) > an.
Ein dazu passendes, deutschsprachiges Forum zu KaZaA lite stellt
<http://www.mp3-world.net/d/forum/viewforum.php?f=9 (Who's computer is this?) > dar.
Unter <http://home.attbi.com/~candymann_69/kazaa/ (Who's computer is this?) > und
<http://doa2.host.sk/faq.htm (Who's computer is this?) > gibt es englischsprachige FAQs. Dazu
sind unter <http://cgi.tripod.com/kazaaliteforum/cgi-bin/YaBB.pl (Who's computer is this?) >
und <http://kazaalite.brvk.net/bb/index.php (Who's computer is this?) > englischsprachige
Webforen zu KaZaA lite zu finden. Schließlich erreicht man unter
<http://groups.yahoo.com/group/kazaalite/ (Who's computer is this?) > die Website einer
ebenfalls englischsprachigen Mailingliste.
DietKaZa
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Im Gegensatz zu KaZaA lite, welches nur die Adware und andere
Funktionen von Drittanbietern unterdrückt, die in den FastTrack-
Clients versteckt sind, geht DietKaZa bzw. DietK auch gegen die
lästigen PopUp-Fenster und andere Werbebanner vor. Zusätzlich hat
dieses Tool, welches unter <http://www.dietk.com/ (Who's computer is this?) > zu finden ist,
auch noch einen automatischen Download-Beschleuniger und die
Möglichkeit direkter Suchabfragen in KaZaA im Angebot. Einführende
Hinweise zu DietKaZa sind bei <http://dietk.hydrantbox.com/help/ (Who's computer is this?) >
zu finden.
Grokster
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Grokster, <http://www.grokster.com/ (Who's computer is this?) >, ist eine weiter Client, der
sich die FastTrack-Technologie zu Nutzen macht. Wie KaZaA läuft
die Software als Frontend für den Internet Explorer, auch wenn
angeblich künftig Versionen für Mac und Linux geplant sind.
Unter <http://www.grokster.com/cgi-bin/dcforum/dcboard.cgi (Who's computer is this?) > ist
ein Supportforum zu finden, während die FAQ zu Grokster unter
<http://www.grokster.com/helpfaq.html (Who's computer is this?) > gefunden werden kann.
Auch Grokster wird übrigens mit lästiger Adware ausgeliefert (vgl.
Abschnitt 4.2.2.2).
giFT
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Auch in der Linux-Welt gibt es eine Implementation des FastTrack-
Netzes. giFT, <http://gift.sourceforge.net/ (Who's computer is this?) >, unterliegt der GPL
und ist eine reinrassige Open-Source-Entwicklung. Deren Status
kann man sich unter <http://sourceforge.net/projects/gift (Who's computer is this?) >
anschauen. Der Name giFT ist übrigens, wie in GPL-Kreisen üblich,
ein rekursives Akronym und steht nach einigen Bedeutungsänderungen
nunmehr für "giFT: Internet File Transfer".
Durch eine Veränderung am Zugangsprotokoll des FastTrack-Netzes
wurde giFT vor einer Weile "ausgesperrt" (vgl.
<http://netmess.levillage.org/article.php?sid=19 (Who's computer is this?) >). Was zunächst
wie das Ende von giFT aussah, war der Startpunkt für eine eigenes
Netz, welches lose auf dem beruht, was die giFT-Entwickler vom
FastTrack-Netz gelernt hatten, aber mittlerweile auf eigenen Füßen
steht. Die ehemalige Bezeichnung "giFT isn't FastTrack" wurde also
mittlerweile Realität. Allerdings kann giFT durch diverse PlugIns,
mit Hilfe derer auf weitere Netze Zugriff erlangt werden kann,
auch das ursprüngliche FastTrack-Netz wieder erreicht werden (vgl.
<http://developer.berlios.de/projects/gift-fasttrack (Who's computer is this?) >).
giFT kann zusätzlich zu Linux für BSD, Solaris, Mac OS und Windows
kompiliert werden. Weitere Informationen sind in der FAQ unter
<http://gift.sourceforge.net/docs/?document=faq.html (Who's computer is this?) > zu finden.
Neo
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Mittlerweile gibt es auch für Mac-Nutzer eine Möglichkeit, auf das
FastTrack-Netz zuzugreifen. In Ermangelung offizieller Clients ist
unter <http://expert.cc.purdue.edu/~mthole/neo/ (Who's computer is this?) > mit Neo aber ein
sog. Shadow-Client zu finden, der auf einer ungewöhnlichen Methode
beruht, um Zugang zu erhalten. Anstatt sich beim FastTrack-Netz
anzumelden, durchsucht Neo einen festgelegten Abschnitt von
IP-Adressen nach Zugängen auf Port 1214, über den der Datenverkehr
des FastTrack-Netzes abläuft. Die so gefundenen Filelisten werden
indiziert und lokal gespeichert, was die Suche mitunter immens
beschleunigen kann. Es ist allerdings vor der Suche nötig, daß Neo
das Netz erst einmal auf offene Ports durchsucht.
Weiterführende Informationen zu Neo finden sich entweder unter
<http://expert.cc.purdue.edu/~mthole/neo/start.html (Who's computer is this?) > oder unter
<http://www.zeropaid.com/news/articles/auto/06032002f.php (Who's computer is this?) >.
3.4 Audiogalaxy
3.4.1 Beschreibung
Audiogalaxy, <http://www.audiogalaxy.com/ (Who's computer is this?) >, war anfangs besonders
auf eher rare Stücke spezialisiert. Durch ein eigenes System
konnte man Songs selbst dann aufspüren, wenn gerade kein Anbieter
des Files online war. So schien Audiogalaxy eine wahre Fundgrube
für Raritäten zu sein.
Die allgemeine Nutzbarkeit von Audiogalaxy als Filesharing-Dienst
entwickelte sich nach der Einigung mit der RIAA, die die Sperrung
sämtlicher urheberrechtlich geschützter Aufnahmen vorsah, gegen
Null.
Im dortigen Forum, <http://www.audiogalaxy.com/bbs? (Who's computer is this?) >, schlugen die
Wogen natürlich hoch. Eine nicht wirklich unvoreingenommene FAQ
zum Quasi-Abschalten von Audiogalaxy und seiner Zukunft wurde in
<http://www.audiogalaxy.com/pages/thread.php?&t=21423407 (Who's computer is this?) > ins Netz
gestellt. Auch in der Newsgroup alt.music.mp3.audiogalaxy ging es
entsprechend heiß her.
Derzeit versucht Audiogalaxy ein Comeback als kostenpflichtiger
Dienst, der zum Preis von 9,95$ ein vorerst nur auf die USA
begrenztes Angebot zum Zugriff auf eine Datenbank mit über 7000
Bands und Künstlern bietet. Die Songs können gestreamt, Playlists
editiert und die fraglichen Alben per Direktlink sofort gekauft
werden. Zu manchen Liedern soll es umfangreiche Linernotes geben,
neue Bands sollen regelmäßig vorgestellt werden (vgl.
<http://www.audiogalaxy.com/rhapsody/index.php? (Who's computer is this?) >).
3.5 Freenet Project
3.5.1 Beschreibung
Freenet basiert auf gleichberechtigten Knoten, die Informationen
speichern und auf Anforderung unentgeltlich weitergeben. Das Ziel
von Freenet ist völlige Abschaffung von Urheberrechten: freier
Zugang zu allen Daten im WEB für JEDEN, also die Kontrolle und
Zensur im Internet zu verhindern. Ein Vorhaben, das totale
Anonymität und das Ende des Copyright zum Ziel hat. Weitere Infos
zum Freenet-Projekt halten <http://www.freenetproject.org/ (Who's computer is this?) > und
<http://freenet.sourceforge.net/tiki-index.php (Who's computer is this?) > bereit.
Freenet-Client/Server ist bei Freenet eins. Jeder User ist ein
Node im Freenet. Der Zugriff auf Dateien erfolgt über Keys. Jede
Datei, die in das Freenet eingebracht wird hat, einen eigenen Key.
Je nach Nachfrage ist die Datei auf mehr oder weniger Servern zu
finden. Durch diese Struktur ist es unmöglich nachzuvollziehen,
woher eine Datei kommt und wer sie ins Netz gestellt hat.
Eine kurze Erläuterung findet sich auf der Homepage von Jürgen
Brauer: <http://home.t-online.de/home/juergen.brauer/freenet.htm (Who's computer is this?) >.
Es existiert auch eine Mailingliste zu diesem Projekt, welche eine
unter <http://anfaenger.de/anfaenger.html (Who's computer is this?) > erreichbare Homepage
hat. Diese wendet sich, wie schon der Name andeutet, speziell an
Anfänger und Neulinge im Umgang mit Freenet. Natürlich sind dort
aber auch Fortgeschrittene und Experten willkommen.
3.6 eDonkey
3.6.1 Beschreibung
eDonkey2000, <http://www.edonkey2000.com/ (Who's computer is this?) >, kommt wie Gnutella ohne
zentralen Server aus und basiert auf dem Multisource File Transfer
Protocol (MFTP). <http://www.esel2k.org/ (Who's computer is this?) > hat als deutschsprachige
Anlaufstelle einige hilfreiche, deutschsprachige Erläuterungen im
Angebot. Auch eine Beschreibung des Grundprinzips von eDonkey gibt
es dort: <http://www.esel2k.org/index.php?show=funktionsweise (Who's computer is this?) >.
Eine hilfreiche, deutschsprachige FAQ erreicht man auch unter
<http://mitglied.lycos.de/edonkeyfaq/ (Who's computer is this?) >, während die inoffizielle
eDonkey-Seite unter <http://www.edonkey2000.n3.net/ (Who's computer is this?) > so einiges an
Hintergrundwissen anzubieten hat. Und um dem Esel schließlich die
Sporen zu geben, gibt <http://home.arcor.de/el_ballo/sporen.htm (Who's computer is this?) >
schließlich ein paar Tips.
Jeder Teilnehmer des Esel-Netzwerks kann seinen Rechner (je nach
Bandbreite und Hardware) nebenbei als Server laufen lassen, wovon
das eDonkey-Netzwerk letztlich auch lebt. Informationen zum
Betreiben eines solchen Servers finden sich übrigens unter
<http://edonkey.bei.t-online.de/edonkey/Serverbeschreibung.html (Who's computer is this?) >
und <http://esel2k.org/index.php?show=server (Who's computer is this?) >. Über die hinter
eDonkey steckende Technik informiert der über "reverse engineering"
ermittelte Versuch, das eDonkey-Protokoll zu beschreiben, der bei
<http://search.cpan.org/src/KLIMKIN/P2P-pDonkey-0.01/doc/eDonkey-protocol (Who's computer is this?) >
zu finden ist. Die Grundlage dafür stellte eine derzeit nicht mehr
regulär verfügbare Dokumentation dar, die aber doch noch unter
<http://www.google.de/search?q=cache:hitech.dk/donkeyprotocol.html (Who's computer is this?) >
im Google-Archiv zu finden ist. Auch <http://opendonkey.w3seek.de/ (Who's computer is this?) >
und <http://www.schrevel.com/edonkey/ (Who's computer is this?) > bieten technische
Hintergründe zum verwendeten Protokoll bzw. den Dateiformaten an.
Die Gemeinde (Community) der eDonkey-User pflegt eine Reihe gut
genutzter und gepflegter Websites/-foren, bei denen unzählige
sog. "Quicklinks" zu finden sind, mittels derer die Dateien
automatisch mit eDonkey geladen werden können, wenn der Browser
dies unterstützt. Dies hat den Vorteil, daß man weiß, was man sich
in welcher Qualität lädt und wie es mit der Verfügbarkeit des
Files aussieht. Zudem kann man, falls die Datei sich zu einer
"Leiche" entwickelt, über diese Foren genügend User erreichen, die
man bitten kann, das File wieder zu sharen.
Einige solcher Anlaufstellen sind bei <http://www.eselmovies.de/ (Who's computer is this?) >,
<http://eselpsychos.de/okin.php (Who's computer is this?) >, <http://sharereactor.com/ (Who's computer is this?) >,
<http://filenexus.com/ (Who's computer is this?) > und <http://brainstorm24.com/ (Who's computer is this?) > zu finden.
<http://www.mrhussein.net/edonkey/ (Who's computer is this?) > und <http://www.saug.de/ (Who's computer is this?) >
stellen jeweils umfangreiche Linksammlungen rund um den Esel zur
Verfügung, und unter <http://german-esel.de.vu/ (Who's computer is this?) > erreicht man
schließlich die Website der deutschen eDonkey-Mailingliste.
Einige häufig gestellte Fragen zum Esel beantwortet auch
Abschnitt 4.2.1.
3.6.2 Clients
eDonkey
-------
Die Software selber, welche für Linux, Mac und Windows erhältlich
ist, steht unter unter <http://www.edonkey2000.com/downloads.html (Who's computer is this?) >
zum Download bereit. Dabei ist zu beachten, daß die Mac-Version nur
als Client eingesetzt werden kann. Eine Version für FreeBSD ist
übrigens in Arbeit.
Vor der Installation und vor allen Dingen vor der Konfiguration
empfiehlt es sich, einen Blick in die deutschsprachige FAQ unter
<http://www.esel2k.org/index.php?show=faq (Who's computer is this?) > und besonders die
deutschsprachigen Foren unter <http://j-e-b.net/GEDC.html (Who's computer is this?) >,
<http://www.esel-forum.f2s.com/phpB/index.php (Who's computer is this?) > und
<http://www.f25.parsimony.net/forum63199/ (Who's computer is this?) > zu werfen.
Der Client funktioniert wie folgt: Suchanfragen (entweder nach
Kategorie: "audio", "video", "programs" etc. oder direkt nach
"format" und "filesize" gestellt) können über den aktuellen
Server, an dem man gerade angemeldet ist, hinaus auf das gesamte
Netzwerk ausgeweitet werden. Einschränkungen auf bestimmte Formate
gibt es dabei keine.
Die Daten können wie bei den FastTrack-Clients von mehreren
Quellen gleichzeitig geladen werden, wobei während des Downloads
automatisch auf allen Servern nach weiteren Ressourcen gesucht
wird. Automatisches Resuming und Messaging sind ebenfalls
integriert.
Den originalen Client gibt es auch in einer Linux-Fassung, die
aber leider nur unzureichend gepflegt wird. Wer dennoch einen
Versuch wagen möchte und dabei auf Hürden bei Einstieg stößt, ist
bei <http://talk.trekweb.com/~jasonb/articles/edonkey_linux.shtml (Who's computer is this?) >
gut aufgehoben.
ed2k-gtk-gui
------------
Während der ursprüngliche Linux-Client noch immer mit einigen
Kinderkrankheiten zu kämpfen hat, gibt es eine Alternative, welche
man bei <http://ed2k-gtk-gui.sourceforge.net/ (Who's computer is this?) > finden kann. Dieses
Projekt ist mittlerweile Open Source und wird deutlich häufiger
aktualisiert als die originale Esel-GUI. Eine deutschsprachige FAQ
ist unter <http://ed2k-gtk-gui.sourceforge.net/faq_german.shtml (Who's computer is this?) >
zu finden.
ed2k-gtk-gui ist für alle Linux-Cores, also auch den offiziellen,
gedacht. Die dort befindlichen Cores stellen auf dem offiziellen
Sourcecode basierende Weiterentwicklungen dar, welche allerdings
leider nur selten Eingang in den offiziellen Client finden.
Wer sich an der Entwicklung der GUI beteiligen will, sollte einen
Blick nach <http://sourceforge.net/projects/ed2k-gtk-gui/ (Who's computer is this?) >
riskieren. Wer einen Bug in dieser GUI melden möchte, sich aber
wegen mangelnder Englischkenntnisse nicht traut, sollte wissen,
daß Tim, der ursprüngliche Entwickler der GUI, deutsch spricht.
Man kann übrigens davon ausgehen, daß die offiziellen Cores mehr
Bugs haben als diese Modifikation, da leider der Entwickler des
offiziellen Windows- und Linux-Esels seine Linux-Clients nicht
besonders ausgiebig testet.
mldonkey
--------
Ein weiterer Alternativ-Client für das Esel-Netz ist unter
<http://savannah.nongnu.org/projects/mldonkey/ (Who's computer is this?) > zu finden. Einige
vorkompilierte Binaries und weitere Informationen zu mldonkey sind
bei <http://www.freesoftware.fsf.org/mldonkey/ (Who's computer is this?) > und
<http://mldonkey.berlios.de/ (Who's computer is this?) > zu finden. Der Client läuft unter
verschiedenen Betriebssystemen wie Linux, Windows, MacOS und
FreeBSD. Eine deutschsprachige FAQ zu mldonkey ist unter
<http://www.nongnu.org/mldonkey/faq.html.de (Who's computer is this?) > zu finden.
mldonkey beruht nicht auf dem Core des originalen Esels, der von
dessen Entwickler nicht freigegeben ist, sondern auf der mittels
"reverse engineering" herausgefundenen Kenntnis über Teile des
Esel-Protokolls.
Gravierendster Nachteil dieser Software ist die fehlende Rücksicht
gegenüber anderen Clients. Statt wie diese nur auf einen Server
zuzugreifen und so nur einen der zur Verfügung stehenden Slots zu
belegen, verbindet sich mldonkey in der Standardeinstellung gleich
zu fünf Servern und nimmt so vier anderen Nutzern den Platz weg.
Allerdings kann man diese netzunfreundliche Funktion entschärfen,
indem man folgende Zeile in die download.ini übernimmt:
| max_connected_servers = 1
So kann verhindert werden, daß mldonkey sich auf mehreren Servern
breitmacht. Allerdings ist auch das Flooding der Server durch UDP,
mit welchem die scheinbar besseren Suchergebnisse erzielt werden,
der Stabilität und Effizienz des Netzes nicht wirklich zuträglich.
Dazu kommt noch, daß mldonkey die Chunks, die einzelnen Teile
der zu saugenden Datei, jeweils mehrfach von verschiedenen Quellen
herunterlädt, um so Corruptions vorzubeugen. Auch dadurch
blockiert der Client anderen Usern die Quellen.
mldonkey ist also ein mind. umstrittener Ersatz, was einige
Serverbetreiber auf ihn ähnlich allergisch reagieren läßt wie auf
den Bot (vgl. Abschnitt 4.2.1.3).
eMule
-----
eMule ist ein weiterer inoffizieller Client für den Esel. Unter
<http://www.emule-project.net/ (Who's computer is this?) > kann man die Website dieser
Open-Source-Entwicklung erreichen. Gegenüber dem originalen Client
hat eMule einige Erweiterungen, zu denen ausgiebige Möglichkeiten
zur statistischen Auswertung der Up- und Downloads und vor allem
der Verzicht auf das ständige Hashing der vorhandenen Dateien beim
Programmstart zählen, in petto.
Die interessanteste Neuheit, mit der eMule aufwarten kann, ist
aber das Kreditssystem. Clients, von denen man bereits etwas
heruntergeladen hat, bekommen dadurch eine höhere Priorität beim
Download vom eigenen Client. Dazu braucht die Gegenseite nicht
einmal ebenfalls eMule nutzen (vgl.
<http://www.emule-project.net/en/viewtopic.php?t=339 (Who's computer is this?) >).
eMule hat wie mldonkey zwar einige offensichtliche Vorteile, z.B.
daß durch das Kreditsystem der Nutzen der No-Upload-Patches rapide
sinkt, aber auch einige nicht unbedingt netzdienliche Eigenheiten.
So verbindet sich eMule zwar nur zu einem Server, greift aber beim
Verbindungsversuch auf gleich zehn Server gleichzeitig zu und
nimmt den ersten, der ihn reinläßt. Dies beschleunigt die initiale
Verbindung natürlich ungemein. Wegen des durch solche parallelen
Anfragen entstehenden Overheads wurde befürchtet, daß dieser bei
steigenden Nutzerzahlen von eMule das Netzwerk belasten würde, was
sich aber bislang trotz des rasant gewachsenen Anteils von eMule
nicht bewahrheitet hat.
Zudem gibt es in eMule auch Funktionen, die die Server entlasten.
Ab Version 0.22a tauschen miteinander verbundene eMule-Clients die
Liste ihrer Sourcen untereinand er aus und ermöglichen so den
Austausch von Quellen, ohne auf die Server zugreifen zu müssen.
Unter <http://www.emule-project.net/en/viewtopic.php?t=6592 (Who's computer is this?) > gibt
es nähere Informationen dazu. Da sich aber in den ersten Versionen
dieses Features ein schwerwiegender Fehler eingeschlichen hat, ist
wie unter <http://www.emule-project.net/en/viewtopic.php?t=8244 (Who's computer is this?) >
erklärt, ein Update dringend zu empfehlen.
Ebenfalls als bandbreitenschonend sollte sich die Funktion gegen
zu aggressive Clients bemerkbar machen. Modifizierte Clients
fragen öfter als die voreingestellten 10-20 Minuten nach, ob der
Client der Gegenseite noch eine valide Quelle für ein gesuchtes
File ist, und können sich so ggf. vordrängeln. Solche Clients
werden in eMule automatisch geblacklistet, um die unangemessene
Überbeanspruchung abzustellen. Bei einem eMule-Neustart wird diese
Liste, wie <http://www.emule-project.net/en/viewtopic.php?t=1799 (Who's computer is this?) >
erklärt, wieder gelöscht.
Ein weiterer Punkt ist die Global-Search-Funktion. Sie entspricht
nicht der vergleichbaren Funktion aus dem eDonkey-Bot, die ja für
den großen Widerstand unter den Serverbetreibern sorgte. Zwar
greift diese Funktion auch ggf. auf alle bekannten Server zu, doch
dies tritt nur dann ein, wenn wenige Quellen für ein gesuchtes
File verfügbar sind. Ansonsten wird die Suche nach 100 gefundenen
Resultaten unterbrochen.
Unter <http://forums.edonkey2000.com/phpBB/viewtopic.php?t=42077 (Who's computer is this?) >
und <http://www.pennywize-forum.de/phpbb2/viewtopic.php?t=4614&highlight=&sid=87cb1c306262dc38646e2fe3fd0c5d19 (Who's computer is this?) >
gibt es einige interessante Anmerkungen und Diskussionen zu dieser
Problematik. In de.alt.comm.datentausch-dienste wurde dieses Thema
im Thread ab <am7h0q.3vve6g3.1@hamster.sockenseite.de> diskutiert.
Weitere Informationen zur Funktionsweise von eMule sind unter
<http://520060832029-0001.bei.t-online.de/Funktionsweise.html (Who's computer is this?) > zu
finden.
Unter <http://www.allnews.de/central/?area=fileshare&item=emule (Who's computer is this?) >
gibt es noch einige deutschsprachige Hinweise, während unter
<http://www.allnews.de/central/?area=fileshare&item=emulefaq (Who's computer is this?) > eine
ebenso deutschsprachige FAQ zu finden ist. Darüberhinaus werden
unter <http://sourceforge.net/forum/forum.php?forum_id=177816 (Who's computer is this?) > und
<http://emule.sf.net/board (Who's computer is this?) > zwei Webforen zur Verfügung gestellt.
Unter <http://www.emule-project.net/en/portal.php?page=3 (Who's computer is this?) > ist
schließlich die offizielle eMule-FAQ der Entwickler zu finden. Die
deutsche Übersetzung dazu hält <http://emule.de/faq.html (Who's computer is this?) > bereit.
Unter <http://www.esel-community.de/forumdisplay.php?forumid=153 (Who's computer is this?) >
ist zudem ein deutschsprachiges Webforum vorzufinden.
Bei <http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=53489 (Who's computer is this?) >
sind ältere Versionen für den Fall zu finden, daß die aktuellen
Releases sich als instabil erweisen. Im frühen Entwicklungsstadium
kann das natürlich immer mal wieder vorkommen. Da eMule-Versionen
derzeit nur für Windows vorliegen, bleibt übrigens für diejenigen,
die diesen Client auf einem anderem OS nutzen wollen, nur der
Umweg über Wine, <http://www.winehq.com/ (Who's computer is this?) >. Unter der Message-ID
<slrnap93bv.m69.AntiATField_adsgohere@www42.durchnull.de> sind die
für den Betrieb notwendigen Einstellungen angegeben.
Overnet
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Overnet ist der designierte Nachfolger von eDonkey2000 und stammt
vom gleichen Entwickler wie der Esel. Durch seine serverlose
Struktur versucht er, einen der gravierendsten Mängel des Esels zu
beheben, setzt dabei aber auf die .NET-Technologie von Microsoft,
welche in einem etwas zweifelhaften Ruf steht.
Derzeit läuft noch der Beta-Test des auch unter dem Projektnamen
FLOCK bekannten Clients, der unter <http://www.overnet.com/ (Who's computer is this?) > zu
beziehenden Software. Es gibt bereits mehrere Seiten, die sich
Overnet widmen. So bietet <http://www.overnetfaq.tk/ (Who's computer is this?) > eine FAQ an,
und unter <http://beta.overnet-tools.de/ (Who's computer is this?) > sind mehrere Hilfsmittel
zu finden. Eine ausführliche Installationsanleitung wird unter
<http://members.lycos.co.uk/appbyhp/quickstart.html (Who's computer is this?) > angeboten,
und <http://www.allnews.de/central/?area=fileshare&item=overnetfaq (Who's computer is this?) >
schließlich hält eine deutschsprachige FAQ bereit.
3.7 Blubster
3.7.1 Beschreibung
Bei Blubster handelt es sich um ein dezentrales P2P-Netzwerk,
welches eine schnelle, ressourcenschonende Suche ermöglich. Unter
<http://blubster-faq.de/ (Who's computer is this?) > ist eine deutschsprachige FAQ zu
Blubster zu finden.
3.7.2 Clients
Blubster
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Der Client unterstützt mehrere Sprachen und ermöglicht neben
Resuming auch parallele Downloads von verschiedenen Quellen
einer Datei. Die unter <http://www.blubster.com/ (Who's computer is this?) > erhältliche
Software ist sehr einfach zu konfigurieren und bietet eine
ansprechende und übersichtliche GUI. Leider gibt es sie derzeit
nur für Windows.
Detailliertere Beschreibungen dieser Software sind entweder
unter <http://www.mpex.de/software/details/blubster.html (Who's computer is this?) > oder
unter <http://www.mediasharing.de/blubster.htm (Who's computer is this?) > zu finden.
Wer hinter einer Firewall oder einem Router sitzt, muß übrigens
zunächst Freigaben für Blubster einrichten. Das verwendete UDF-
Protokoll nutzt Port 41170.
3.8 Direct Connect
3.8.1 Beschreibung
Direct Connect ist ein Netz für sicherheitsbewußte Spezialisten.
Direct Connect nutzt ein eigenes Protokoll und dezentrale Server.
Jeder User mit entsprechender Bandbreite kann einen sog. Hub
eröffnen und Regeln für dessen Zugang festlegen. Diese Regeln
betreffen in erster Linie die Größe des Tauschangebots, die Anzahl
der zugelassenen Uploads (Slots) oder die Bandbreite der
Netzanbindung. Deswegen sollte man auch ein entsprechendes Angebot
an tauschbaren Daten vorweisen können, denn unter zwei GB eigenem
Tauschmaterial findet man kaum Zugang zum Netz.
Unter <http://www.dc-germany.net/ (Who's computer is this?) > findet man die Website der
deutschsprachigen DC-Community, die u.a. ein umfangreiches Forum
zu Direct Connect bereit hält.
3.8.2 Clients
Neo-Modus
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Trotz der Systemressourcen-Gefräßigkeit des originalen Clients
stellt seine umfangreiche Konfigurationsmöglichkeit ein mächtiges
Hilfsmittel für die Suche nach Dateien dar. Downloads sind unter
<http://www.neo-modus.com/?page=Download (Who's computer is this?) > möglich.
Unter <http://www.neo-modus.com/?page=Help (Who's computer is this?) > gibt es Hilfe und eine
FAQ zu dieser Software. Auch bei <http://people.freenet.de/DCFAQ/ (Who's computer is this?) >
und <http://people.freenet.de/dm1/DC.htm (Who's computer is this?) > warten weitere, zudem
deutschsprachige Hilfstexte, die auch Hinweise zur Einstellung der
Software mit Routern und Firewalls geben. Schließlich bietet
<http://www.mpex.net/software/details/directconnect.html (Who's computer is this?) > einige
eher einführende Informationen an.
Die seit kurzem bereitstehende Version für den Mac ist nach
Aussage einiger Nutzer noch problembehaftet, was aber wohl der
Kürze seiner Existenz geschuldet ist.
DCTC
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Im Thread ab <ajat22$1a2sfc$1@ID-42074.news.dfncis.de> wurden
einige andere Möglichkeiten, DirectConnect zu nutzen, beleuchtet.
So gibt es z.B. unter <http://www.ac2i.tzo.com/dctc/ (Who's computer is this?) > den sog.
Direct Connect Text Client, der zwar keine eigene GUI besitzt,
mit dem man aber die an gleicher Stelle erhältliche dc_gui laufen
lassen kann. Allerdings gibt es derzeit dazu noch keine zum
Download bereitstehenden Binaries, so daß man die Sourcen selber
kompilieren müßte.
DC++
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Bei DC++ handelt es sich um einen weiteren DirectConnect-Client
für Windows. Er ist unter <http://dcplusplus.sourceforge.net/ (Who's computer is this?) >
erhältlich und folgt der Open-Source-Philosophie. Die Software ist
auch in deutsch zu haben. Eine deutschsprachige Beschreibung von
DC++ hat <http://www.mpex.net/software/details/dcplusplus.html (Who's computer is this?) > zu
bieten.
Unter <http://dcplusplus.sourceforge.net/index.php?page=support (Who's computer is this?) >
befinden sich die Supportseite des Entwicklungsteams, während bei
<http://dcplusplus.sourceforge.net/faq/faq.php?list=all&prog=1&lang=en&onlynewfaq=1 (Who's computer is this?) >
die entsprechende FAQ anzutreffen ist.
Zwar wird DC++ ständig weiterentwickelt und ist demzufolge im
Vergleich dem Originalclient in Puncto Handling, Funktionsumfang
und dank seiner Programmierung in C++ auch Geschwindigkeit
überlegen, aber dennoch stößt der Client keineswegs auf ungeteilte
Zustimmung in der DC-Community. Einige Hub-Betreiber bannen diesen
Client sogar, weil er sich parallel auf mehreren Hubs einwählt und
somit Platz für andere Clients belegt.
Portierungen nach Linux sind zwar angedacht, so ist der Quelltext
vor allem in Bezug auf künftige Portierbarkeit verfaßt worden,
aber bislang gibt es noch keine Umsetzung für andere
Betriebssyteme. Die DC++-FAQ weist aber auf die Möglichkeit hin,
mit dem Emulator Wine, <http://www.winehq.com/ (Who's computer is this?) >, zu arbeiten (vgl.
Abschnitt 4.1.8).
3.9 iMesh
3.9.1 Beschreibung
iMesh, <http://www.imesh.com/ (Who's computer is this?) >, ist eine israelische Entwicklung,
die es bereits seit der Zeit des Napster-Booms gibt. Der Name ist
denn auch quasi die hebräische Übersetzung des großen Vorbilds.
Wie auch bei Napster beruht der Datentausch über iMesh auf
zentralen Servern. Desweiteren bietet iMesh den Tausch beliebiger
Dateiformate, die auch vom eingebauten Media Manager unterstützt
werden, umfangreiche Möglichkeiten zur optischen Anpassung, das
checksummengestützte Wiederaufgreifen abgebrochener Downloads und
nicht zuletzt parallelen Download von verschiedenen Quellen an.
Ein besonders netter Bonus ist die Fähigkeit, im FastTrack-Netz
begonnene Downloads mit iMesh aufzugreifen.
Allerdings wurden zu den Zeiten, als die Musikindustrie gegen
Napster vorging, auch bei iMesh Filter eingeführt, die das Angebot
einschränken. Außerdem hat iMesh unter recht häufigen Ausfällen
der Server und entsprechend geringen Nutzerzahlen zu leiden.
Desweiteren wird trotz der vollmundigen Ankündigung auf der
Website, iMesh sei spywarefrei, der lästige Schnüffler Cydoor
mitinstalliert. Abhilfe sollte aber auch hier Abschnitt 4.2.2.2.
schaffen.
Während bei <http://www.imesh.com/faq.html (Who's computer is this?) > eine FAQ zu finden
ist, kann <http://www.imesh.com/forums/viewforum.php?forum=9 (Who's computer is this?) > mit
einem umfangreichen Diskussionsforum aufwarten.
Weiterführende Informationen in deutscher Sprache bieten neben
<http://www.filesharing-forum.de//imesh.html (Who's computer is this?) > auch
<http://www.mp3-world.net/d/workshop/filesharing/imesh.shtml (Who's computer is this?) >,
<http://www.mpex.net/software/details/imesh.html (Who's computer is this?) > und
<http://www.at-web.de/p2p/imesh.htm (Who's computer is this?) >.
3.10 SoulSeek
3.10.1 Beschreibung
SoulSeek, <http://www.slsknet.org/ (Who's computer is this?) >, ist ein noch recht frischer
Spezialist, der speziell auf den Austausch von Audiodateien
zugeschnitten ist, aber auch alle anderen Dateiformate
unterstützt. Dieser Dienst wurde von nach dem faktischen Ende von
Audiogalaxy von vielen Umsteigern für sich entdeckt. Die
Windows-Version stammt von einem russischen Entwickler, der sich
unter <http://www.slyck.com/newsaug2002/082502a.html (Who's computer is this?) > kürzlich
für Interview zu Wort meldete.
SoulSeek wird über einen zentralen Server betrieben, über dessen
Status <http://slsk.blogspot.com/ (Who's computer is this?) > informiert. Aufgrund der noch
eher geringen Nutzerzahl, ist das Angebot Nutzerzahl recht
eingeschränkt. Dafür findet man aber so manche Rarität, weil sich
in den vielen angeschlossenen Chaträumen besonders Freunde eher
abseitiger Musik (z.B. Independent und Elektronik) tummeln.
Während unter <http://www.slsknet.org/faq.html (Who's computer is this?) > die englische FAQ
und bei <http://slskboard.remmelt.org/ (Who's computer is this?) > ein Forum zu finden ist,
haben <http://www.pennywize-forum.de/phpbb2/viewtopic.php?t=3710 (Who's computer is this?) >
und <http://slsk.mip.mikemth.de/slsk/index.php?site=faq (Who's computer is this?) > jeweils
eine deutschsprachige FAQ im Angebot. Weitere Informationen zu
Soulseek sind auch dem deutschen Soulseek-Portal unter
<http://soulseek.de.vu/ (Who's computer is this?) > zu entnehmen.
Abschnitt 4.2.4 befaßt sich mit weiteren Problemen bezüglich
Soulseek.
3.10.2 Clients
SoulSeek
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Der Windows-Client ist technisch bereits sehr ausgereift, ist
frei von Spy- und Adware, besticht durch seine einfache
Handhabung und kann unter <http://www.slsknet.org/download.html (Who's computer is this?) >
bezogen werden.
Er bietet einige nützliche Funktionen wie automatisches Resuming,
welches auch von verschiedenen Nutzern funktioniert, solange der
Dateiname identisch ist. Desweiteren gibt es die Möglichkeit zur
Einstellung von Downloadprivilegien für Nutzer der eigenen
Buddy-Liste und zur Anpassung der Bandbreitennutzung für Up- und
Downloads.
Derzeit fehlt Soulseek neben einer Priorisierung der Up- bzw.
Downloads auch noch die Unterstützung von Multi-Source-Downloads,
aber die Funktion der Wishlist, mit der man Recherchen nach nicht
gefundenen Files automatisiert und über die Grenzen einer Session
hinweg wiederholen kann, macht diese Nachteile mehr als wett.
Zudem bietet Soulseek die Möglichkeit an, ganze Ordner statt
nur einzelner Files herunterzuladen. Entsprechend legen viele
Nutzer von Soulseek auch Wert darauf, daß das eigene Angebot in
entsprechenden Verzeichnissen sortiert ist.
PySoulseek
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Auch für Linux gibt es mittlerweile einen passenden, auf Open
Source beruhenden Client. Dieser kann unter der Adresse
<http://www.sensi.org/~ak/pyslsk/ (Who's computer is this?) > abgerufen werden. Passende
Debian-Packages hat <http://www.arrakis.es/~frigola/pyslsk/ (Who's computer is this?) > im
Angebot. Mit ein paar Klimmzügen läuft PySoulSeek übrigens auch
unter Mac OS X.
3.11 Filetopia
3.11.1 Beschreibung
Filetopia ist ein Datentausch-Client, der ganz im Zeichen der
Sicherheit steht. Jede Kommunikation im Filetopia-Netz wird mit
einem starkem Code und öffentlichen Schlüsseln geschützt. Dazu
wird eine spezielle Technik eingesetzt, um die jeweilige IP der
Nutzer zu verdecken. Dies soll dieses Netzwerk vor Angriffen von
außen bewahren.
Die Hauptseite dieses Projektes ist <http://www.filetopia.org/ (Who's computer is this?) >.
Dort gibt es mit <http://www.filetopia.org/index5.htm (Who's computer is this?) > auch eine
eigene Support-Abteilung. <http://www.filetopia.org/index6.htm (Who's computer is this?) >
hingegen bietet technische Details an. So werden in diesem völlig
dezentralisierten Netz Dateien völlig unabhängig von ihrer
Dateiendung übertragen.
Unter <http://www.filetopia.de/ (Who's computer is this?) > findet man eine deutsche Seite,
die sich Filetopia widmet. Dort gibt es neben den normalen
Hilfeseite mit <http://www.filetopia.de/newbies/newbies.html (Who's computer is this?) >
auch eine Abteilung, die sich speziell an Filetopia-Newbies
wendet. Unter <http://board.filetopia.de/ (Who's computer is this?) > ist dort zudem ein
entsprechendes Forum zu finden. Ebenfalls hilfreich sollten die
Hinweise der Seiten <http://www.mediasharing.de/filetopia.htm (Who's computer is this?) >
und <http://www.1md.de/filetopia-download.html (Who's computer is this?) > sein.
3.11.2 Clients
Filetopia
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Der offizielle Client für Windows ist unter der Adresse
<http://www.filetopia.com/ (Who's computer is this?) > erhältlich. Bei der Installation kann
zwischen dem sog. Novice- und dem Expert-Modus gewählt werden.
Für Einsteiger empfiehlt sich ersteres, weil die Gefahr groß ist,
von der Masse der Funktionen erschlagen zu werden.
Filetopia bietet Chats ebenso an wie das Filtern bestimmter
Filetypen und individuelle Geschwindigkeitsbegrenzungen der Up-
und Downloads.
Auch wenn <http://www.filetopia.org/linux.htm (Who's computer is this?) > für Linuxer noch
den Umweg über WINE empfiehlt, ist eine native Umsetzung in
Arbeit, die allerdings derzeit noch nicht brauchbar sein soll.
3.12 BitTorrent
3.12.1 Beschreibung
BitTorrent dient der Verbreitung von Dateien unter Ausnutzung der
Bandbreite aller beteiligten Nutzer. Insbesondere bei großen
Dateien, die gerade erst erschienen sind und von vielen Leuten
nachgefragt werden, dauert es mit normalen FTP- und HTTP-Servern
lange, bis alle mit dem Herunterladen fertig sind. Der
Flaschenhals ist die Anbindung des entsprechenden Servers.
BitTorrent nutzt die Ressourcen der Beteiligten besser aus. Wer
eine Datei herunterlädt stellt - ähnlich wie im eDonkey-Netz -
gleichzeitig diejenigen Teile der Datei, die er bereits empfangen
hat, für andere zur Verfügung. Der Server wird so entlastet und
der Transfer wird für den einzelnen Nutzer beschleunigt, da von
mehr als einem System gleichzeitig heruntergeladen werden kann.
Dieses System sorgt auch dafür, daß man nicht deutlich schneller
herunterladen kann, als man selbst an andere weitergibt. Dies